Der Weg des Triumvirates aus der Sicht zweier seiner Streiter
Die Geschichte des Triumvirats am Fest der Drachen
Gold ist nicht unser Weg! Was ist unser Weg? Wir haben unseren eigenen Weg!
Das
Kriegsbündnis des Triumvirates erkannte schnell, dass sie sich zwar dem
Goldenen verbunden fühlten, aber sie den Weg einfach nicht beschreiten
konnten. Es war nicht ihr Weg! Als dann im darauffolgendem Jahr die
Streiter des Triumvirates wieder der Ruf der Drachen ereilte wussten
sie nicht was sie tun sollten. Es gab Probleme in der Heimat und man
konnte diese doch nicht einfach ruhen lassen nur um für einen Drachen
zu streiten. Aber vielleicht könnten die Drachen helfen die Heimat zu
retten?
So zog das Triumvirat in die Drachenlande um die
Drachen durch einen Sieg zu bitten ihnen zu helfen; nicht als Streiter
eines Drachens, nein als Streiter für Ihren Weg; den Weg der Heimat,
den Weg der Herrschenden. Den Weg der Verlorenen. Die Verlorenen, so
wurden sie spöttisch von den Drachen genannt. Doch die Verlorenen
hatten vielleicht den Weg der Drachen verloren, nicht aber ihre Ziele.
Und so begann das Fest - und es kam alles anders!
Man machte die
Begegnung mit einem seltsamen Wesen... einige erkannten es wieder. Eine
verwirrte Kreatur aus dem Vorjahr? Bis dato ahnte niemand was es
eigentlich war.
Aber es bat um Hilfe. Und der Rat beschloss dem Wesen zu helfen. Denn anscheinend konnte es auch UNS helfen.
Dieses mysteriöse Wesen, diese Erscheinung, die seltsam, aber auch vertraut war. Ein Wesen auf der Flucht.
Konnte man ihr trauen?
Ich
war damals auch dabei... und ich traute ihm nicht, obwohl es eine
seltsame Faszination ausstrahlte... aber die Herren wussten wohl mehr
und so halfen wir dem "Ding".
Denn was unsere Herren befehlen ist Gesetz.
Doch
bis dahin wussten wir noch nicht, dass auch der Kupferne ein Interesse
an dem Wesen hatte. Dem Wesen dass in eine Chaosdimension geflüchtet
war... Warum? Das kann ich euch nicht sagen... zumindest noch nicht.
Und
so geschah es, dass wir durch unsere Hilfe die Gunst des Wesens
erhielten. Wir halfen ihr und sie hilft uns... Beeindruckend was dieses
Wesen für Fähigkeiten hatte. Damals glaubten wir sie wäre von den
Göttern geschaffen worden. Doch die Götter haben sie nur zu uns
geschickt. Geschaffen wurde sie von etwas anderem... etwas
Gefährlicherem... aber ich habe schon zuviel gesagt.
Am Ende des
Festes kehrten wir in unsere Heimat zurück... Die Probleme haben sich
nicht gelöst. Natürlich nicht! Ich hatte es von Anfang an gesagt es sei
närrisch sich darauf zu verlassen... doch mein Herr, seine Eminenz,
meinte dass die Götter ihre Pläne hätten und es nicht umsonst war.
Einige
Zeit verging und die Götter waren uns anscheinend wohlgesonnen. Und
eines Tages war sie wieder da. Sie war einfach da... Wie? Das sollen
euch die Götter erklären!
Ich kann es nicht. Aber sie war da. Und wir lernten sie noch besser kennen als zuvor am Fest der Drachen.
Und
so ging es weiter. Sie hatte wohl Gefallen an uns gefunden, denn sie
tauchte immer mal wieder auf. Sie half uns und wir halfen ihr.
Die
Zeit verging und wir hörten den Ruf... Diesesmal war es ein
vertrauterer Ruf. Ein Ruf der uns zur Großen Schlacht der Drachen
rief... doch diesesmal war es kein Drache. Es war die Sendbotin. Unsere
Sendbotin. Sie brauchte uns.
Wir wurden zwar immer noch als die
Verlorenen verspottet, aber diesesmal fühlten wir es. Es ist unser Weg.
Wir mögen vielleicht die Verlorenen heißen, doch wir sind nicht länger
verloren!
Unsere Prinzipien erfüllten sich...
Ehre - einem Wesen in Not zu helfen!
Freundschaft - Nicht nur unter uns Vebündeten, nein, inzwischen war es auch eine tiefe Freundschaft dem Wesen gegenüber!
doch nun war die Zeit des dritten Prinzips gekommen: Stärke!
Manche
nannten uns auch die Söhne des Stählernen. Treffend. doch wir sind
nicht die Stählernen. Vielleicht ist es ein Teil von uns.
Aber vor allem sind wir eins:
das Triumvirat - Die Verlorenen
Doch
in diesem Jahr wurden wir auf eine harte Probe gestellt. Denn die
Geschichte der Sendbotin verunsicherte die Drachen. Manche fürchteten
sie sogar so sehr, dass sie versuchten sie zu entführen und zu
vernichten. Doch man machte die Rechnung ohne uns und ohne unsere
Entschlossenheit!
Irgendwann werden die Drachen ihre Vergangenheit
vielleicht richtig interpretieren. Und sie als das Akzeptieren was sie
wirklich ist.
Ein Schlüssel. Ein Schlüssel zu ihrem Erschaffer. Und vor allem eine (zugegebenermaßen etwas seltsame) Freundin.
Ehre der Sendbotin
Vivat dem Triumvirat
Vivat.... den Verlorenen!
Und nach den Ereignissen im letzten Jahr, steht ein Ziel für das
Triumvirat ganz vorne, der Wille der Sendbotin bei Ihrem Weg oder Ihrer
Dasein´s Suche zu helfen. Welch Schock war das unkooperative Verhalten
verschiedener Lager, dass schließlich mit der Gefangennahme
im schwarzen Lager endete…
Wie
konnten sie, dies für gut erachteten so weit zu gehen? Sicher ist eins,
mögen sie froh sein das das Triumvirat die Sendbotin befreit hat. Die
Verbitterung unter den Streitern der Sendbotin ist groß – der Wille
erst recht zur Sendbotin zu stehen – noch größer geworden.
Doch das Fest der Drachen endete gut, denn das Lager schaffte es der Sendbotin wichtiges Wissen „zu besorgen“.
Wissen
– ja auch wenn man es dem Lager des Triumvirates nicht zu trauen möge –
es ist ein Hort von Wissen. Aus diesem Grund schickte die Sendbotin
ebenfalls Ihre Streiter in die erste Welt der Drachen. Ruhmreiche Siege
wurden von allen Streitern der Sendbotin mit errungen, doch das
wichtigste waren nicht die kämpferischen Siege…das lasset euch gesagt
sein.
Bedenket eins, Ihr die Ihr Drachen oder anderen Idealen
folgt – die Sendbotin und Ihr Lager hielten sich an die Regeln der
Drachen – im letzten Jahr wurde eine dieser Regeln von einem Avatar
eines Drachen gebrochen. Auch wenn wir nicht das größte Lager seien
mögen, bedenkt die Konsequenzen für mögliche „ähnliche“ Ideen.
Und
hätte es nicht die weisen Lager gegeben – und hiermit wird nicht der Graue gemeint, sondern das glorreiche Lager des Goldenen, der Silbernen
oder auch des Roten und Grünen, wer weiß was in den Drachenlanden
passiert wäre?
Fast ein jedes Lager möge den Weg in unser Lager
finden, so es denn der Weg des Friedens und der Diplomatie sei – den
Weg des Kampfes, auch diesen scheuen wir nicht.
Das Triumvirat –
und ein jeder Streiter hat erkannt, wie wichtig der Ausgang des Sieges
in den Drachenlanden sei. Nur ein paar Jahre nach dem Sieg der Orks
wurde unsere Heimat Andurin von Orks überrannt, wir sind entschlossen
den Ausgang in den Drachenlanden mit zu beeinflussen.
Ehre
Freundschaft
Stärke
Für jeden Freund des Triumvirates seien diese unsere Ideale ein Segen – für jeden Feind der Untergang.
Möge die Sendbotin uns ruhmreich rufen – um uns dem Kampfe zu stellen