Lager des Chaos
Die Heilung birgt Krankheit,
die Sieche macht gesund.
Das Schwert steht für Frieden
und eckig für rund.

Wir können nur gewinnen,
Auch wenn wir verlieren:
Denn wo wir auch sind
wird das Chaos regieren.

Das Chaos
Ordnung, Struktur, Recht...ein Moloch der sich träge ausbreitet. Emotion und Leidenschaft wird unterdrückt und untergeordnet für das "höhere Ziel".
Nur eine kleine Schar Unbeugsamer stellt sich dem mit Mut und Ehrgeiz entgegen. Sie bezweifeln, das Kontrolle und Unterdrückung die Welt verbessern. Sie bezweifeln, das der Wille weniger ganze Völker knechten soll. Sie wissen, das durch sie die faulen und trägen Strukturen der anderen Lager gebrochen werden können. Das die Schöpfung ohne das Chaos langsam dem Stillstand verfallen würde.

Neues kann nur entstehen, wenn diese Unerschütterlichen der zunehmenden Ordnung Einhalt gebieten. Struktur muss zerschmettert werden, und aus ihren Ruinen wird das Besiegte neu entstehen. Besser, stärker, chaotischer. Die Unermüdlichen aber treiben die Schöpfung in die ewige Sphärenmühle, aus welcher die Opfer gestärkt hervorgehen. Sie aber gehen aus den siegreichen Schlachten hervor - stärker denn je.

Sie sind die Krieger des Chaos!

Weshalb streiten sie für das Chaos?
Über einige der Unerschütterlichen.

Sie kennen Schmerz. Sie kennen Hunger. Sie kennen Neid und die Verblendung. Sie wollen kämpfen. Sie wollen vergessen. Mord und Gesetzlosigkeit sind ihre treuen Begleiter. Sie kennen den Tod. Sie kennen den Zorn. Sie wissen um die Erbarmungslosigkeit der Natur. Sie verehren das Schicksal. Sie öffnen das Tor zur Hölle. Einst kannten sie auch die Liebe. Und im Schlaf träumen sie von einer anderen, besseren Welt. Ihrer Welt.

Zahlreich sind die Nachkommen des Chaos. Und ebenso mannigfaltig ihre Anhänger. Ob Rächer der Unterdrückten, Vertriebene auf der Suche nach einer neuen Heimat, machtgierige Despoten auf dem Weg ihre Vision eines Reiches wahr werden zu lassen... alle kommen sie hier zusammen, um in einem letzten Kampf ihren Willen einer neuen Welt durchzusetzen. Der Stärkste wird ob siegen. Doch zuvor muss das Alte weichen. Die alten Wege der Drachen zerstört werden, damit das Neue erblühen kann.

Gemeinsam werden die Unerschütterlichen den Weg dafür ebnen. Als das Henkersbeil derer, die gegen die Ordnung ziehen. Sie sind der Umhang derer, die Schutz vor gleißenden Häschern suchen. Dem Chaos sind Pläne zu wieder. Hier und jetzt wird agiert. Hier und jetzt wird eingegriffen. Wer sich hinter Struktur und Gesetz versteckt und feige gen Himmel betet, dessen Untergang ist eingeläutet. Sie streiten für das große Ziel - den Sieg über alt eingesessene Mächte.

Denn wir sind der Anfang, das Ende und der Wandel dazwischen, denn vor den Drachen war das Chaos und nach den Drachen wird es immer noch sein.

Die Organisation des Chaoslagers
Der Avatar ist der Fokus zur Macht. Durch ihn fließt das Chaos in die Leiber der Unbeugsamen. Er ist ihr Zentrum, ihre Kraftquelle und derjenige, der als Letzter durch die Gefallenen vieler Heere schreitet. Seine Instrumente sind Stahl und Magie. In dunklem Feuer gehärtet, mit Blut abgeschreckt und über Monde geschliffen sowie Pforte und Weiser jenseitiger Wesen und Kräfte.

Die Stärke des Chaoslager ist seine Aufteilung in viele, große Gruppen. Völlig selbständige und schlagkräftige Einheiten, die sich keiner Kriegsordnung fügen und keinerlei festen Abläufen folgen. Sie stechen zu wie der Stachel des Skorpion, reißen Schneisen in feindliche Fronten und bringen jede Linie zu Fall.

Wer kämpft schon gegen einen Schwarm wilder Hornissen?